1. Mannschaft Herren

Der SK Germania Herringen ist erneut Deutscher Meister

 

 

 

 

 

 

 

Die etwas andere Meisterehrung, vorerst in Eigenregie

Die Meisterfeier hatten sich die Beteiligten zweifellos auf eine andere Art und Weise gewünscht, am liebsten nach einem packenden Finale in der Glückauf-Halle, mit den besten Fans zusammen. Doch so ganz wollte Michael Brandt, der Vorsitzende des Rollhockey-Bundesligisten, nach dem Titel-Hattrick nicht auf die Würdigung der insgesamten fünften Meisterschaft verzichten. Deshalb ergriff Brandt die Initiative und überreichte am Donnerstagabend im Restaurant Plaka den Pokal höchstpersönlich an Kapitän Lucas Karschau. Die offizielle Übergabe des Pokals und der Madaillen soll durch den Verband, wenn möglich beim ersten Heimspiel in der Glüchauf-Halle vor Publikum, nachgeholt werden.

Wir wollten wenigstens ein bisschen mit der Mannschaft "feiern", zumindest mit einem gemeinsamen Abendessen. Das hat sich das Team verdient, erklärt Brandt. So wurde das Team in einem größeren Saal des Restaurants in zwei Gruppen aufgeteilt und mit Abstand an den Tischen platziert. Wir haben die Corona-Regeln eingehalten, versicherte der SKG-Chef. 

Bild DM-Gewinn 2019

Die Corona-Krise sorgt für den Abbruch der Rollhockey-Bundesliga. Für den SK Germania Herringen bedeutet das: Er ist nach 2013, 2014, 2018 und 2019 zum fünften Mal Deutscher Meister. 

 

Die Verantwortlchen und Spieler des Rollhockey-Bundesligisten SK Germania Herringen hätten am liebsten gemeinsam mit ihren Fans die fünfte Deutsche Meisterschaft und den dritten Titel in Folge gefeiert. Doch die Corona-Pandemie hat all dies zunichte gemacht.

So erfuhr Michael Brandt, 1. Vorsitzender des Klubs, am Abend des 09.05.20 per Mail, dass der Verband die Saison 2019/2020 für beendet erklärt hatte und der Titelverteidiger aus Herringen als Tabellenerster erneut die Meisterschaft nach Hamm geholt hat.

Entsprechend zurückhaltend fiel dann auch die Reaktion aus. „Das Ende der Saison hatten wir uns natürlich schon anders vorgestellt. Das hätte alles schöner sein können, aber wir akzeptieren den Beschluss so“, meinte Brandt dann am Sonntag. „Wir sind natürlich froh, dass endlich eine Entscheidung gefallen ist und die Ungewissheit ein Ende hat. Aber finanziell ist das schon ein schwerer Schlag für uns, da gerade die Einnahmen aus den Playoff-Heimspielen sehr fehlen werden.“

Der Titel ist für Brandt nur die logische Konsequenz „einer überragenden Saison“. „Sowohl national als auch international hat unser Team super gespielt. Alles hat gepasst“, meinte der SKG-Vorsitzende. Für Lucas Karschau, Kapitän der Meistermannschaft, ist der Titel die gerechte Würdigung der laufenden Saison. „Es war zwar die einzig richtige Entscheidung, die Saison abzubrechen, aber uns den Titel zuzusprechen, ist die passende Anerkennung für unsere tollen sportlichen Leistungen“, sagte er.

Die Nachricht vom erneuten Triumph der Herringer verbreitete sich in Spielerkreisen rasend schnell per Whatsapp. Lucas Karschau, der in seiner Funktion als Aktivensprecher und Kapitän der Nationalmannschaft bei der Beschlussfindung der Kommission sogar zugeschaltet war, musste die Nachricht zunächst sogar zurückhalten. „Das war natürlich etwas blöd“, meinte er lachend, „doch als die Mail vom Verband raus war, konnte ich auch unsere Jungs vom Titelgewinn informieren“, sagte er. Auch bei den Spielern sei die Freude zwar nicht ganz so wie auf dem Spielfeld gewesen, „doch im Laufe des Abends haben wir noch geschrieben ohne Ende. Das war echt witzig“, erzählte Lucas Karschau.

Die Meisterfeier soll nachgeholt werden

Für Brandt als auch für Karschau ist natürlich klar, dass eine gemeinsame Feier, sobald es wieder geht, nachgeholt werden soll. „Dann stellen wir den Pokal auf den Tisch – den haben wir ja noch aus dem letzten Jahr bei uns stehen – und werden ein schönes Bierchen trinken“, freut sich Brandt bereits jetzt auf weitere Lockerungen in der Corona-Krise.

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